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Pont Valentré départ le 11 octobre 2011 |
Vor der Pont Valentré ausgangs
Cahors. Über diese Brücke gehen die Pilger seit Jahrhunderten. Ich starte
wieder einmal in den Nebel hinein. |
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Bin raus aus dem Nebel und
wandere nun auf einem Hochplateau. Wunderschöne Herbstfarben. |
Mit ihm teile ich mein Picknick.
Das heisst, er frisst mein Brot von gestern und ich das frische. |
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Wieder mal ein steiniger Abstieg! |
Lascabanes
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carte.
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Ich bin in der gite 'Le nid des
anges' in Lascabanes vor etwa 1 Std. angekommen. Bin wieder ca 24km gelaufen.
Die neuen Sohlen haben sich bewährt (produit suisse;)). Eine junge Japanerin ist
mit mir im Zimmer, ihr Englisch ist mir ein Rätsel. Die Sonne scheint, es ist
noch immer herrlich warm. Da fühlt man sich doch gleich wohl. War bei einer speziellen Pilgersegnung. Da gabs zu Beginn eine Fusswaschung. |
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Von hier bin ich lormarschiert, |
Und so sieht es jetzt aus. |
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Melde mich aus Lauzerte, einem
wunderschönen mittelalterlichen Städtchen. Die Häuser wurden alle ganz wunderbar
restauriert. Einziger Nachteil: Wenn du einkaufen willst, musst du einen
grossen Bogen machen, Läden gibt es nur ausserhalb des Zentrums. Bin heute
nämlich in der Gite communale und koche selber. |
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Und das ist die Aussicht aus
meinem Fenster. |
Das wäre mal zur Abwechslung ein
Abendrot. Die verpasse ich sonst immer, weil ich zu der Zeit normalerweise
beim Znacht sitze. |
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Und jetzt: guet Nacht |
Heute bin ich 26km (plus 2 wegen verlaufen)
marschiert. In Moissac mache ich einen Pausentag. Ich bin erst um 5 in der
Gite angekommen und hab vom Ort noch nichts gesehen. Ich lese gerade, daß es
noch 1114km sind bis Santiago. |
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Neben dieser Statue steht die
kleine Gite 'une petite lumière'. |
Im Moment wandere ich km um km zwischen 2 Gewässern. Links fließt der Fluss Tarn, rechts ist der Canal. Es ist sehr friedlich und zur Abwechslung mal sehr flach. |
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Ich liege in einem Liegestuhl und
lass es mir gut gehen. Die heutige Etappe führte mich nach Espalais. |
Mein rechter Fuss wollte nicht
weiter. Ich spüre eine Blase unter der Hornhaut. Die Gegend ist sehr schön.
Es ging alles flach dem Kanal entlang, leider auf Teer. Jetzt bin ich mit meinen
Ostschweizer-Kolleginnen bei einem gebürtigen Freiburger gelandet. |
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Mittagspause mit Julia und Silvia
in St. Antoine |
Heute Morgen über die Garonne |
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In dieser freundlichen Gite verbringe
ich die heutige Nacht. La pause verte bei Thérèse in Miradoux. |
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Coucou à tous Je ne marche pas, mon pied gauche
ne me le permet pas, je ne déprime pas non plus. Je fais de la sculpture voici ma
première pièce Bisous à tous Denise |
Aussichten am Morgen Montag, 17. Oktober 2011
Die Trockenheit lässt hier den Boden aufspringen. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet. |
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Eine Familie mit Esel unterwegs. In
Conques traf ich sie bereits an. Der kleine Edgar (2 Jahre) saß am Abend
vorher auf meinen Knien. Er ist ein kleiner Sonnenschein |
Da bin ich mit Silvia und Julia in Lectoure angekommen. In dieser Stadt übernachten wir in einer tollen Gite. Wir haben ein super Znacht gekocht. |
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Da ist das Ziel vor Augen: La
Romieu |
Ein wunderschöner Kreuzgang gehört zu dieser Kirche aus dem 14. Jh. Ich bin auch auf einen der beiden Türme gestiegen. Ganz oben hatte sich eine Taube in den Raum mit vergitterten Fensteröffnungen verirrt und fand nicht mehr hinaus. Ich fing sie mit Hilfe von Silvia und Julia ein und half ihr, durch einen kleinen Durchlass in der Mauer den Ausgang zu finden. Danach verstopfte ich das Loch, damit sie nicht wieder rein kann. |
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Hallo aus Condom. Heute Morgen sind wir
im Regen gestartet und fast ohne Pause nach Condom durchgelaufen. |
Die Population an Regenzwergen
ist sprunghaft angestiegen. |
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Das ist die Kathedrale von
Condom. Wir haben am Nachmittag ein bißchen Stadtbesichtigung gemacht. Lädele
lag auch drin, hab aber nichts gekauft, nur geschaut. |
Wir sitzen an der Sonne und
geniessen die Wärme in Montréal-du-Gers. Wir werden aber noch weiter wandern. |
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Montréal-du-Gers |
Am Morgen liefen wir los bei -1
Grad, aber bereits kommt Sonnenschein. |
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Da esse ich grad mein (fast
tägliches) pain au raisin. Mmmh! |
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Blick auf Nogaro |
So zur Information: ich bin auf einer Pferdefarm in der Nähe von Nogaro (Le Haget). Super nette Leute. Nachmittags war der Laden zu, da kochte Stephanie für uns Poulet und Frites. Zum Dessert fand sie auch noch etwas. Wir waren ihre fast letzten Pilger. |
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Ein wunderschön
gelegener See, da wurde Znüni gegessen. |
Muss nicht mehr
1000 km laufen und mein Brötli ist auch dabei. |
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Kirche in
Pimbo. |
Hey aus Aire sur l'Ardour. Heute sind wir lange und weit (ca
28km) gelaufen. Erst um halb 6 kamen wir im Hotel de la Paix an. Ganz lieber
Empfang. |
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So wandere
ich in den bewölkten Morgen. |
Gestern Abend waren wir
10 Leute, die zusammen gekocht und gegessen haben. Das hat Spass gemacht und
gut geschmeckt. Heute Morgen starteten
Julia und Silvia sehr früh. Sie wollen weit laufen. Da Cornel und ich eine
kleine Abkürzung nahmen, trafen wir in Arzacq-Arraziguet doch nochmal auf die
beiden. Ich bleibe heute da in der Gite communale und ruhe mich aus. Deshalb
verabschiedete ich mich auch von Cornel. Die paar Tage mit den jungen Leuten
haben mir gut gefallen. Wir hatten es oft sehr lustig miteinander. So gegen 16 Uhr begann es zu
regnen. Bin ich froh, dass ich im Warmen und Trockenen sitzen kann! |
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Tschüß
Cornel, bonne continuation! |
Nach einer regnerischen Nacht sieht die Aussicht so aus. Trotz Sonnenschein mache ich einen Tag Pause. Ich nutze die Zeit zum Ausruhen, Schlafen und zum Misten. 1,7 kg schicke ich nach Hause. Dann gucke ich mir noch den Ort an. |
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Die Kirche ist sehr schön. In dem
aufliegenden Buch finde ich Einträge von verschiedenen Pilgern, die ich auf dem
Weg bereits angetroffen habe. Das ist immer spannend. Ab und zu finde ich
sogar einen Gruss für mich. Auch ich lasse manchmal einen Gruss zurück für
Leute, die ich überholt habe. Wenn man sich dann wieder trifft, ist das sehr
schön. Das passiert nämlich immer wieder. Heute traf ich die Familie mit dem
Esel wieder, obwohl sie mich vor ein paar Tagen überholt hatten. |
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Hey aus Arthez-de-Béarn.
Am Morgen kurz nach dem Start
macht sowas doch Freude. |
Und wieder ist ein See im Spiel. |
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Der Weg führte erst über die
Eisenbahnlinie, dann über den Gave de Pau und zuletzt über die Autobahn 64. |
Gestern Abend gabs ein tolles Pilgermenue. War mit einer Schweizerin im Restaurant. Bin heute sehr spät los. Mein Knie schmerzt immer noch und es sieht stark nach Regen aus. Werde heute nicht so lange unterwegs sein. Ich glaub, in diese Richtung geht es. |
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L'arbre du pèlerin. Was da nicht alles dran hängt! |
Neben dieser Zisterzienserabtei bin
ich in der Gite angekommen. Und kaum von der Dusche zurück, da regnets wie
aus Kübeln. Zum Glück sitze ich im Trockenen. Das ist in Sauvelade. Bin
meinem Knie zuliebe nicht so weit gegangen. |
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Heute ist ein grauer Tag. Es regnet bereits am Morgen früh. Und es regnet durchgehend, ist aber nicht kalt. Trotzdem bin ich 4 Std. unterwegs. Und um 14 Uhr bin ich in Navarrenx: mein heutiges Ziel. Füße trocken, Schultern etwas feucht. |
Die Aussicht ist nicht grad
überwältigend. |
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Bin in Navarrenx beim Alchimisten
gelandet. Interessante Sprüche an der Wand, schöne Bilder, das meiste von ihm
selber. Es ist schön warm und gibt schon bald Znacht. |
Die Aussicht ist nicht grad
überwältigend. |
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Durch dieses Tor verliess ich heute Morgen Navarrenx. |
Und gleich über die Brücke über
den Oloron. Ein bisschen Nebel, aber sonst ein strahlend blauer Himmel. So
macht das Wandern Freude! |
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Ragondin
Ist die nicht süss? Drei von ihrer Art sassen ganz gemütlich Da und liessen sich durch mich
bei ihrem Mittagessen nicht stören. |
Eingang zur leider geschlossenen Kapelle Harambeltz aus dem 12. Jh. |
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Mein heutiges Ziel: Ostabat |
Aber es muss verdient sein.
Steine, so weit das Auge reicht. |
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Nach einer langen Nacht mit viel
Schlaf wandere ich an dieser Schule vorbei. |
Es geht Hügel rauf, Hügel runter.
Leider ist es stark bewölkt, so daß die Aussicht nicht so gut ist. Bin aber
schon recht am Schwitzen! |
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Heute bin ich allerhand Tieren begegnet.
Erst mal vielen vielen Schafen, Kühen, Hühnern, Hunden, Enten und Tauben,
dann einigen Katzen, Gänsen und drei gar nicht scheuen Wasserratten. Ganz am
Schluss traf ich noch ein winziges Lämmchen, das ganz verlassen schien, aber
ich konnte es ja nicht gut mitnehmen! |
Lustige Jakobspilger bei
Larcevaux. |
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Da bin ich eben vorbei gegangen. |
Das ist eine wunderbare Aussicht! |
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Da bin ich also in
Saint-Jean-Pied-de-Port angekommen. Morgen mach ich nochmals Pause, dann kommt
der Camino Frances an die Reihe. |
Saint-Jean-Pied-de-PortMontag, 31. Oktober 2011 So sieht das Wetter im Moment
aus. Ich hoffe, es bleibt noch etwas. Für morgen haben sie Regen angesagt. |
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Bin doch noch etwas herumgegangen
und das Wetter hat aufgeklart. Schöner Ort, dieses St-Jean-Pied-de-Port. Im
Hintergrund sieht man den Berg, den es morgen zu bezwingen gilt. |
So sieht es heute aus in
St-Jean-Pied-de-Port. Um halb 6 wurde ich von einem Riesengewitter geweckt. Es
stürmte, blitzte, donnerte und regnete. Viele Pilger sind gestartet, ich
bleibe hier und ruhe mich aus. Einige tun es mir gleich und bleiben da. Weil
es Saisonende ist, dürfen wir 2 Nächte bleiben. Normalerweise ist nur 1 Nacht
erlaubt. Jeannine, die Hospitalière des Refuge ist sehr nett. Ich werde also
mein Knie pflegen und sonst nicht viel tun. |
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Photos a partir de Saint-Jean-Pied-de-Port |
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